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Chinas Handelsministerium zur CO2-Abgabe der EU in der Luftfahrt
2012/03/15

Beijing

Das chinesische Handelsministerium hat die einseitige Aufnahme der internationalen Luftfahrt in das Emissionshandelssystem (ETS) scharf kritisiert. Das Vorgehen der EU verzerre den Wettbewerb in der Luftfahrt und wirke sich negativ auf den internationalen Handel aus, sagte Ministeriumssprecher Shen Danyang am Donnerstag in Beijing.

Seit Jahresbeginn setzt die EU ihre bereits 2008 verfügte Regelung um, die Luftfahrt in das weltweite Emissionshandelssystem einzubeziehen. Damit werden alle Flüge von oder nach Flughäfen innerhalb der EU mit einer Emissions-Sonderabgabe belegt.

China hoffe, dass die EU von den Gesamtinteressen ausgehen und das ihr einseitiges Vorgehen aufgeben werde, sagte Ministeriumssprecher Shen. Es gelte, Reibungen und Behinderungen des internationalen Handels unbedingt zu vermeiden.

Auf eine Frage zum Handelsstreit mit der EU, den USA und Japan um chinesische Exportbeschränkungen für Seltene Erden sagte Shen Danyang, die Klage vor der Welthandelsorganisation könne die Handelsbeziehungen schädigen. Denn die WTO erlaube ihren Mitgliedern die erforderlichen Maßnahmen, um ihre Ressourcen und die Umwelt zu schützen, so der Sprecher.

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