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Botschafter Shi Mingde nahm an der OAV-Junioren-Jahreskonferenz teil
2015/10/14
 

Am 11. September nahm Botschafter Shi Mingde auf Einladung des OAV (Ost­asia­tischer Verein/German Asia-Pacific Business Association) an der OAV-Junio­ren-Jahres­konferenz teil und hielt dabei eine Rede. Anwesend waren der Vorsitzende des OAV, Hans-Georg Frey, der Staatsrat und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, bei der EU und für Auswärtige Angelegenheiten, Wolfgang Schmidt, und wei­tere Vertreter der Botschaften der asiatischen Länder in Deutschland sowie etwa 200 deutsche Jungunternehmer und Medienleute.

In seiner Rede stellte Botschafter Shi die Errungenschaften Chinas seit der Reform- und Öffnungspolitik mit Fakten und Zahlen vor. Er betonte, dass die gegenwärtige Wirt­schaftsentwicklung Chinas von einem hohen Tempo mit zweistelligen Wachstumsraten in eine neue Normalität mit einem hohen und mittleren Tempo eingetreten sei. Dabei lege man mehr Wert auf die Umstrukturierung und ein Upgrade der Wirtschaft sowie die Erhö­hung der Qualität und Effizienz. China sei zuversichtlich, auch in diesem Jahr eine Wachs­tumsrate von 7% zu erreichen. Vor kurzem habe der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang in seiner Rede beim Sommer-Davos-Forum 2015 in Dalian die positive Ent­wicklungs­ten­denz der chinesischen Wirtschaft auf einer soliden Basis gut zum Ausdruck ge­bracht und damit der ganzen Welt ein positives Signal gesendet.

Zu den Schwankungen der letzten Zeit auf dem chinesischen Börsenmarkt betonte er, dass diese Schwankungen die Realwirtschaft nicht beeinträchtigt hätten. Im Vergleich zu der Börse in Europa und in den USA, die schon eine jahrhundertlange Geschichte hinter sich habe, sei die Börse in China erst vor 20 Jahren eingeführt worden und befinde sich noch in einer Wachstumsphase, um sich zu entwickeln und zu vervollkommnen.  

Zu Abwertung des RMB sagte er, seit langem sei der reale Wechselkurs des Renminbi gegenüber einem Korb von Währungen stark gestiegen und die kürzliche Modifizierung sei eine Anpassung an das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Markt. China sei dabei, die marktorientierte Wechselkursreform weiter voranzutreiben. Solche Reformmaßnahmen würden einer ausgeglichenen internationalen Zahlungsbilanz dienen. Er hoffe, dass man in Deutschland durch die verschiedenen Oberflächenphänomene hin­durch den wesentlichen Kern erkennen und das “Rauschen” ausblenden und die Haupt­li­nie erfassen könne, um so die chinesische Wirtschaft richtig zu interpretieren und die Entwicklungsperspektive Chinas richtig zu beobachten.

Darüber hinaus bewertete Botschafter Shi die gegenwärtige Entwicklung der chine­sisch-deutschen Beziehungen in allen Bereichen positiv und bekräftigte, die chi­ne­sisch-deutsche Wirtschaftszusammenarbeit sei die Triebkraft und der Stabilisator der ge­samten chinesisch-deutschen Zusammenarbeit. Die jungen Unternehmer ständen für die Zukunft und die Hoffnung in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder. Zum Schluss verlieh er der Hoffnung Ausruck, noch mehr deutsche Jungunternehmer würden die Zusammenarbeit mit China verstärken und die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit auf ein noch höheres Niveau heben.

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