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Botschafter Shi Mingde nahm an dem Symposium "Die neue Seiden¬straße zu Land und zu Wasser" in Hamburg teil
2015/10/14

Am 12. Oktober nahm Botschafter Shi Mingde auf Einladung der Handelskammer Hamburg und der Chinesisch-deutschen Gesell­schaft Hamburg an dem Symposium “Die neue Seidenstraße zu Land und zu Wasser” teil und hielt dabei eine Rede. Anwesend wa­ren über 100 Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft in Hamburg.

Hinsichtlich der für die deutsche Gesellschaft akuten Fragen er­läu­terte Botschafter Shi zunächst die neue Normalität der chine­sischen Wirtschaft und deren Entwicklungsperspektive. Ferner wurden Fra­gen wie die Kursschwankungen des Renminbi und die Turbulenzen an den chinesischen Börsenerörtert. Botschafter Shi verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass man sich in Deutschland nicht durch die negativen Medienberichte beirren lasse. Man solle Zuversicht in die Entwicklung Chinas haben, die neue Normalität der chinesischen Wirtschaft richtig interpretieren und sich aktiv darauf einstellen.

Als Schwerpunkt stellte Botschafter Shi in seiner Rede den Hin­ter­grund, die Umsetzung und die Ziele der von Staats­präsident Xi Jin­ping entworfenen Strategie “Die neue Seidenstraße zu Land und zu Wasser” sowie die Chancen für Deutschland und andere Länder ent­lang der Seidenstraße vor. Botschafter Shi wies darauf hin, dass der Schwerpunkt der Strategie darin bestehe, durch den Ausbau der In­frastruktur die gegenseitigen Verbindungen und Kontakte zu er­leich­tern. Die neue Seidenstraße solle nicht nur wirtschaftlichen Zwecken dienen, sondern auch eine Straße des kulturellen Aus­tauschs sein, die beiden Seiten Gewinn bringe. Die drei wichtigsten Prinzipien beim Aufbau der Seidenstraße seien: gemeinsame Be­ra­tung, ge­mein­samer Aufbau und gemeinsame Nutzung. Deshalb hätten schon mehr als 60 Länder entlang der Seidenstraßen ihr In­teresse an diesem Pro­jekt bekundet. China und Deutschland befän­den sich an den beiden Enden der neuen Seidenstraße und seien auch die größten Volks­wirt­schaften entlang der Seidenstraße. Die wirt­schaftliche Komple­men­tarität Chinas und Deutschlands sei stark ausgeprägt, und die Zusammenarbeit erreiche schon ein sehr hohes Niveau. Es gebe bei der Zusam­men­ar­beit in den Bereichen Schie­nentransport, Finanzen und Erschließung von Drittmärkten noch großes Potenzial. Er be­ton­te auch, dass Ham­burg über eine günstige geographische Lage ge­biete und über moderne Transportwege zu Land und zu Wasser ver­füge. Damit wer­de Hamburg beim Aufbau der neuen Seidenstraße und in der chi­ne­sisch-deutschen Zusam­men­arbeit weiterhin eine füh­rende Rolle spie­len.

Anschließend trat Botschafter Shi mit drei Experten aus dem Aus­wärtigen Amt, der Stiftung für Wissenschaft und Politik und dem GIGA Institute for Asian Studies in die Podiumsdiskussion ein. Der Meinungsaustausch erstreckte sich aufFragen wie die Perspektiven der neu­en Sei­den­straße, die sich daraus ergebenden Herausfor­derun­gen, die chi­ne­sisch-deutsche Zusammenarbeit auf Drittmärkten und die Beteiligung der Unternehmen beider Länder. Zudem wurdenFra­gen aus dem Publikum beantwortet.

Am Rande des Symposiums gewährte Botschafter Shi dem CCTV-Team des Films “Seidenstraße des Jahrhunderts” ein Inter­view.

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