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Botschafter Shi Mingde nahm am „Chinesisch-Deutschen Wirtschaftsdialog" teil
2015/10/13

Am 24. September fand der erste „Chinesisch-Deutsche Wirtschaftsdialog“, der gemeinsam vom Wirtschaftsrat der CDU und der Chinesischen Han­dels­kammer in Deutschland veranstaltet wurde, in der chinesischen Botschaft statt. Botschafter Shi Mingde nahm auf Einladung am Dialog teil und hielt dabei eine Grußrede. Ebenfalls beim Dialog anwesend waren Matthias Machnig, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie, Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Yan Jianxun, Präsident der Chinesischen Handelskammer in Deutschland, sowie mehr als 200 Vertreter aus der Politik und Wirtschaft, darunter aus namhaften Unternehmen wie Deutsche Börse AG, Metro Group, Airbus Group, Huawei Technologies Deutschland GmbH undSany Europe GmbH.

       

Botschafter Shi gab in seiner Rede schwerpunktmäßig einen allgemeinen Über­blick über die Wirtschaftslage und die Entwicklungstendenzen in China, die in verschiedenen Kreisen Deutschlands mit Sorge verfolgt würden.Er hof­fe, dass die Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft die Verlangsamung des Wachstums, die Turbulenzen am Aktienmarkt und die Abwertung des Renminbi in China objektiv, umfassend und sachlich betrachteten. Für China als die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt mit einer Wirtschaftsleistung von 10 Billionen US-Dollar sei es nicht leicht, auf dieser Grundlage ein Wachstum von 7% beizubehalten. Der Botschafter betonte weiter, dass China sich in der Umwandlung seiner wirtschaftlichen Entwicklungsweise befinde, mehr Wert auf Qualität und Effizienz lege sowie auf eine stabile, nachhaltige und grüne Entwicklung setze. Die chinesische Regierung werde entschlossen an der weiteren Reform und Öffnung festhalten, und der Markt werde weiterhin die entscheidende Rolle spielen. An diesem Kurs werde China unbeirrt fest­halten. Er hoffe,dassdie deutschen Wirtschaftskreise die Chancen wahr­nähmen, die sich aus der wirtschaftlichen Umwandlung Chinas ergäben, und aktiv an der Strategie einer kontinentalen Seidenstraße und maritimen Seidenstraße mit­wirkten, um die beiderseitigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen auf eine neue Ebene zuheben.

Staatssekretär Machnig wies in seiner Rede darauf hin, dass China immer noch der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft sei. Der chinesische Markt ha­be für die schrittweise wirtschaftliche Erholung in Deutschland und Europa ei­ne wichtige Rolle gespielt. Er hoffe, dass Deutschland und China ihre po­li­ti­schen und wirtschaftlichen Dialoge und Kooperationen weiterhin inten­si­vierten und mehr Möglichkeiten derpragmatischen Zusammenarbeit für die Unter­neh men beider Länder schafften.

Im Anschluss führten die TeilnehmereineDiskussion über beidseitig inter­essierende Themen und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

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