Home Über uns Wirtschaft und Handel Kontakt Konsularservice Bildung Links
 
Home > Aktuelles über die Botschaft
Botschafter Shi Mingde nahm am "Berliner Gespräch" des Deutschen Aktieninstituts teil
2015/12/09

Am 3. Dezember 2015 nahm Botschafter Shi Mingde auf Einladung des Deutschen Aktieninstituts am “Berliner Gespräch” teil. Werner Baumann, Präsident des Deutschen Aktieninstituts, weitere Mit­glie­der des Instituts­vorstands sowie Vertreter namhafter börsennotierter Unternehmen, insge­samt mehr als 20 an der Zahl, waren bei dem Gespräch zugegen.

In seiner Einführung gab Botschafter Shi den deutschen Wirtschafts­ver­tretern einen knappen Überblick über Themen wie die aktuelle Wirt­schafts­lage Chinas, das 13. Fünfjahresprogramm, die Aufnahme der chi­nesischen Währung Renminbi (RMB) in den Währungskorb des Interna­tionalen Währungsfonds (IWF) und die Klimakonferenz von Paris. Dabei hob er hervor, dass China in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Wirtschaftswachstum von 6,9% erzielt habe. Mit diesem Wachstum, das von dem hohen Basiswert von 10 Billionen US-Dollar ausgehe und zu­dem im Prozess des Strukturwandels der chinesischen Wirtschaft erzielt werde, trage China immer noch etwa 30% zum globalen Wirtschafts­wachstum bei. Chinas Wirtschaft verfüge nicht nur über eine solide Basis, sondern auch über großes Potenzial. Die chinesische Regierung sei voller Zuversicht und auch in der Lage, ein Wachstum auf mittlerem bis hohem Niveau beizubehalten. Indem der Vorschlag für das 13. Fünfjahres­pro­gramm die Entwicklungskonzepte Innovation, Koordinierung, Ökologie, Öffnung und gemeinsamen Wohlstand vorbringe, stelle er die Weichen für die zukünftige Entwicklung Chinas.

Mit Bezug auf den 8. China-Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel informierte der Botschafter die Anwesenden über die aktuelle Ent­wick­lung der chinesisch-deutschen Beziehungen und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die deutsche Wirtschaft die neuen Chancen, die sich durch die Entwicklung der Re­for­men Chinas, durch die Initiative der “neuen Seidenstraßen zu Land und zu Wasser”, und nicht zuletzt durch die Verkoppelung der „chi­ne­sischen Fertigung 2025“ mit der deutschen Strategie der „Industrie 4.0“ ergeben, beim Schopfe packe, um die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit in Wirt­schaft und Handel zum gegenseitigen Nutzen weiter zu intensivieren.

Anschließend beantwortete Botschafter Shi noch Fragen in Bezug auf die Dienste der Frankfurter RMB-Clearing-Bank, die Öffnungspolitik Chi­nas, den Schutz des geistigen Eigentums, die chinesisch-europäische Zu­sam­menarbeit und Chinas Beziehungen zu wichtigen Ländern wie den USA, Russland und Indien.

Suggest to a friend
  Print