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Stellungnahme der Sprecherin der chinesischen Botschaft in Deutschland zum Offenen Brief vom BILD-Chefredakteur am 17. April
2020/04/17

Auf unseren offenen Brief zur Zurückweisung bezüglich der hetzerischen Berichterstattung hat der Chefredakteur von BILD am 17. April mit einem offenen Brief geantwortet, in dem abermals mit Unwahrheiten und politischer Verleumdung über China hergezogen ist, was uns Anlass gibt, unsere entschiedene Ablehnung nochmals zum Ausdruck zu bringen.

China ist seit dem Ausbruch der neuartigen Corona-Epidemie in offener, transparenter und verantwortungsbewusster Weise vorgegangen, indem wir der WHO über die Epidemie frühstmöglich berichtet, mit anderen Ländern zusammengearbeitet und gleichzeitig umfassendste, strengste und gründlichste Maßnahmen ergriffen haben. Damit haben wir nicht nur stufenweise wichtige Erfolge innerhalb von China erzielt, sondern auch Zeit für andere Länder verschaffen bzw. Erfahrungen gesammelt. Das sind unbestreitbare Tatsachen, die von der internationalen Gemeinschaft umfassend gewürdigt sind.

Der Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung wird von der Kommunistischen Partei Chinas und der chinesischen Regierung höchste Priorität eingeräumt. Das wird vom chinesischen Volk geschätzt, und die strengen Maßnahmen, die leider riesigen Wirtschafsverlust zur Folge haben, auch von der chinesischen Bevölkerung vom Herzen unterstützt und befürwortet. Was in China passiert, kann das chinesische Volk besser beurteilen. Wir brauchen keine erhobenen Zeigefinger von außen.

Der Ursprung des Virus ist eine wissenschaftliche Frage, mit der sich Wissenschaftler und medizinische Experten auseinandersetzen sollten. WHO-Vertreter und renommierte Mediziner haben bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass Behauptungen wie „Labor-Entweichen" wissenschaftlicher Grundlage entbehren.

Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass China laut Angaben der Weltorganisation für geistiges Eigentum am 7. April die meisten Patente beim PCT (Patent Coorperation Treaty) für das Jahr 2019 angemeldet hat.

Trotz all dieser Anfeindungen haben wir auch erfreulicherweise gesehen, dass China und Deutschland bei der Bekämpfung der Epidemie immer enger austauschen, zusammenarbeiten, gegenseitig unterstützen und einander beistehen. Dadurch wird das Verständnis zwischen den beiden Völkern verstärkt und die sachorientierte Zusammenarbeit weiter ausgebaut. Das wollen einige wenige Medienvertreter angeblich nicht wahrnehmen, aber zum Trost, ich zitiere, hat uns ein deutscher Staatsbürger geschrieben: „BILD ist nicht Deutschland! Gott sei Dank!"

Wir hoffen, dass alle Medien den Kampf gegen COVID-19 in den Vordergrund stellen, die Epidemie nicht politisieren und sich konstruktiv für die internationale Virus-Bekämpfung einsetzen.

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