Home Über uns Wirtschaft und Handel Kontakt Konsularservice Bildung Presse Links
 
Home > Aktuelles über die Botschaft
Über den Drahtzieher hinter den Lügen um den angeblichen "Genozid" usw. in Xinjiang
2021/03/09

     Seit einigen Jahren setzt China in Xinjiang den Aktionsplan der Vereinten Nationen zur Vorbeugung vor terroristischen Aktivitäten um und widmet sich unter Heranziehung ähnlicher Methoden anderer Länder und nach dem Gesetz der Entradikalisierung. Durch diese Anstrengungen ist Xinjiang bereits vier Jahre lang von terroristischen Anschlägen verschont geblieben. Die Gesellschaft erfährt Sicherheit und Stabilität, die Bevölkerung lebt in Frieden und geht freudig ihrer Arbeit nach. Historisch betrachtet sieht das heutige Xinjiang gerade die beste Epoche seiner prosperierenden Entwicklung. Doch einige antichinesische Kräfte stellen die Verhältnisse auf den Kopf, ersinnen aus dem Nichts Gerüchte und fabrizieren und verbreiten in böswilliger Absicht eine Vielzahl von Lügen und Falschmeldungen mit dem Vorsatz, mit spektakulären Ausdrücken wie "Völkermord" Aufmerksamkeit zu erhaschen, die internationale Gemeinschaft zu hintergehen und das Image Chinas zu besudeln. Kürzlich hat das unabhängige Nachrichtenportal TheGrayzone mehrfach anhand umfangreicher Daten und Fakten das wahre Gesicht von Adrian Zenz gezeigt und die Lüge über den sogenannten "Genozid" in Xinjiang widerlegt (https://thegrayzone.com/2021/02/18/us-media-reports-chinese-genocide-relied-on-fraudulent-far-right-researcher/).

      Wer ist dieser Adrian Zenz? Medienberichte haben mehrfach aufgedeckt, dass es sich bei ihm keineswegs um einen "China-Experten" handelt, sondern dass er ein eingeschworener Rassist ist, der sich immer wieder gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter, gegen die Homosexualität und gegen die Abtreibung ausgesprochen hat. Dazu ist er ein glühender Anhänger der Endzeit-Lehre. Er ist Mitglied der von der amerikanischen Regierung gegründeten und extrem rechts ausgerichteten "Victims of Communism Memorial Foundation" und behauptet von sich, Gott persönlich habe ihm die Mission gegen China übertragen. Der von diesem Menschen im Auftrag der von CIA gelenkten Jamestown Foundation verfasste sogenannte Bericht zu Xinjiang bildet für die Trump-Regierung und zahlreiche westliche Medien die einzige Quelle, um China wegen seines angeblichen "Völkermordes" in Xinjiang an den Pranger zu stellen.

      Wie aber täuscht Adrian Zenz die Öffentlichkeit? Um die Lügen wie "Völkermord in Xinjiang" auszukochen, hat Zenz immer wieder Daten verdreht, Dinge aus dem Kontext gerißen, die Wahrheit gebeugt und Zusammenhänge erfunden. Das sieht folgendermaßen aus:

       Lüge Nr. 1: Adrian Zenz behauptete in seinem Bericht fälschlicherweise, die natürliche Reproduktionsrate der Bevölkerung in den Regionen Kashgar und Hotan habe im Jahr 2018 nur 2,58‰ betragen und der kirgisische autonome Bezirk Kizilsu habe eine niedrige Zielvorgabe nahe Null von 1,05‰ für das Bevölkerungswachstum aufgestellt, woraus er dann die Mär vom "großen Rückgang der Wachstumrate unter den Angehörigen der ethnischen Minderheiten in Xinjiang" zimmerte.

      Die Wahrheit ist, dass laut dem "Statistischen Jahrbuch Xinjiang 2019" die Bevölkerung in der Region Kashgar um 6,93‰ und in der Region Hotan um 2,96‰ gewachsen ist. Da die Daten von Adrian Zenz keinerlei Herkunftsnachweis enthalten, sind sie schlicht ins Reich der Legende zu verweisen. Laut Dokumenten der Gesundheitsbehörde des kirgisischen autonomen Bezirk Kizilsu liegt die Zielvorgabe für das natürliche Bevölkerungswachstum dort für das Jahr 2020 bei 1.05%, also umgerechnet bei 10,5‰. Das ist das Zehnfache der von Adrian Zenz genannten Zahl.

      Lüge Nr. 2: Adrian Zenz tischte die Behauptung auf, die natürliche Wachstumrate unter den Han-Chinesen im urbanen Unterbezirk Gulebage der Stadt Hotan in Xinjiang betrage das Achtfache der Wachstumrate der Bevölkerung des Kreises Hotan, und leitet daraus eine "Kolonialisierungspolitik Chinas durch die Han-Bevölkerung" ab.

      Die Wahrheit ist, dass Xinjiang seit dem Altertum stets eine Region gewesen ist, in der mehrere ethnische Gruppen gelebt haben. Jede der dort ansässigen Volksgruppen hat einen wichtigen Beitrag zur Erschließung, zum Aufbau und zum Schutz Xinjiangs geleistet, und ihnen allen gehört Xinjiang. Koloniale Probleme gibt es dort nicht. Die statistischen Daten der zuständigen Behörden in Hotan belegen, dass das natürliche Bevölkerungswachstum der Han-Chinesen im urbanen Unterbezirk Gulebage der Stadt Hotan im Jahre 2018 nur 1,2‰ betrug, während es sich im Kreis Hotan auf 5,29‰ belief. Dieser Befund läuft den Folgerungen von Adrian Zenz diametral entgegen, das natürliche Bevölkerungswachstum ist im Kreis Hotan 4,4-mal so hoch wie im urbanen Unterbezirk Gulebage der Stadt Hotan.

     Lüge Nr. 3: Adrian Zenz behauptete lautstark, im Jahre 2018 seien 80% der in China verwendeten IUP-Insertionen in Xinjiang durchgeführt worden und stützt darauf seine Verleumdungen über in Xinjiang vorgenommene "Zwangssterilisationen".

     Die Wahrheit ist: Laut dem "Statistischen Jahrbuch für Gesundheit in China 2019" der zentralen chinesischen Gesundheitsbehörde wurden im Jahre 2018 in Xinjiang 328 475 empfängnisverhütende Vorrichtungen neu eingesetzt; landesweit geschah das in 3 774 318 Fällen, so dass sich für Xinjiang gerade einmal ein Anteil von 8,7% ergibt. In dieser Zahl sind die Frauen der Han-Nationalität mit inbegriffen.

      Die in Xinjiang für die ethnischen Minderheiten im Jahre 1992 aufgenommene Politik der Familienplanung setzte 17 Jahre später ein als für die dort ansässigen Han-Chinesen und wurde deutlich lockerer gehandhabt. Im Jahre 2017 wurde die "Bestimmungen zur Bevölkerungspolitik und Familienplanung in dem Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang" erlassen und damit festgelegt, dass alle in Xinjiang ansässigen Volksgruppen eine einheitliche Familienpolitik verfolgten, nach der Paare in den Städten zwei und auf dem Lande drei Kinder bekommen konnten. Was die in Xinjiang angewendeten Mittel zur Geburtenkontrolle angeht, wird es neben der staatlichen Anleitung den persönlichen Willen stets betont. Die Bürger aller Volksgruppen einschließlich denen uigurischer Herkunft haben das Recht, sachkundig und nach eigenem Wunsch selbst über einen operativen Eingriff zur Empfängnisverhütung zu bestimmen. Auf der offiziellen Website der Weltgesundheitsoranisation (WHO) ist in aller Deutlichkeit nachzulesen, dass die IUP-Insertion ein sicheres, effektives und reversibles Mittel zur langfristigen Geburtenkontrolle darstellt.

      Lüge Nr. 4: Adrian Zenz fabrizierte die sogenannte "Karakax (Moyu) Liste" mit der falschen Anschuldigung, Xinjiang schicke all diejenigen, die gegen die Familienpolitik verstießen, in vermeintliches "Umerziehungslager".

      Die Wahrheit ist: Bei den auf der Liste aufgeführten Namen handelt es sich zum größten Teil um ortsansässige Bürger aus den Unterbezirken des Kreises Moyu, die dort schon immer leben und arbeiten. Nur ein Bruchteil von Personen, der von extremem religiösem Gedankengut infiziert ist oder für leichte rechtswidrige bzw. kriminelle Vergehen belangt wird, unterzieht sich dort einer beruflichen Ausbildung.

     Lüge Nr. 5: Adrian Zenz präsentierte das Photo eines älteren Ehepaares aus Xinjiang, das gerade kostenlos medizinisch untersucht wurde, und versuchte mit diesem Beweisstück seine Verleumdungen von "Zwangssterilisierungen" und "Völkermord" zu stützen.

     Die Wahrheit ist: Nach Informationen des Nachrichtenportals Chinanews als der ursprünglichen Quelle des Photos handelte es sich hier um ein Programm zur Bekämpfung der Armut. Im Jahre 2017 bekamen in einem ländlichen Gebiet in Xinjiang über 200 Dorfbewohner unentgeltlich medizinische Vorsorgung wie Blutdruck- und Blutzuckermessungen sowie entsprechende Behandlungen. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass das ältere Ehepaar sich gerade einer solchen Untersuchung unterzog und das gebär- bzw. zeugungsfähige Alter bereits deutlich überschritten hatte.

(Quelle: TheGrayzone)

    Lüge Nr. 6: China verlegte Uiguren systematisch aus Xinjiang und wies sie Fabriken in anderen Provinzen als "Zwangsarbeit" zu.

     Die Wahrheit ist: Xinjiang und insbesondere das Süd-Xinjiang war in Bezug auf Industrialisierung und Urbanisierung vergleichsweise noch unterentwickelt, wo viele Einwohner aufgrund mangelnder Arbeitsplätze unter Armut litten. Basierend auf den Realitäten haben die lokalen Regierungen aktive Maßnahmen ergriffen, um denjenigen zu helfen, die sich ein sicheres Beschäftigungsverhältnis erwünschen. Es werden vor allem drei Möglichkeiten angeboten, nämlich Arbeitsmöglichkeiten in der Nähe, Beschäftigung in anderen Gebieten innerhalb von Xinjiang oder in den Partnerprovinzen und -städten zu arbeiten, die Xinjiang unterstützen. Solche Maßnahmen haben den Landsleuten von Xinjiang verholfen, durch Beschäftigung aus der Armut herauszugehen.

     Seit 2018 haben 151,000 Menschen aus verarmten Familien im Süd-Xinjiang Arbeitsplätze außerhalb ihrer Häuser gesichert. Die meisten von ihnen arbeiten innerhalb von Xinjiang, während etwa 14,700 nach außen gehen. In Xinjiang wie im ganzen China werden die Arbeitsverhältnisse auf freiwilliger Basis gesetzlich geregelt, arbeitsrechtliche Gesetzesverstöße werden nicht geduldet und geahndet. Viele verdienen mit einem Jahreseinkommen von bis auf 45 000 Yuan deutlich viel mehr als in ihrer Heimat in Xinjiang. Währenddessen sind die Rechte von ethnischen Minderheiten auf Bräuche, Sprache und Kultur sowie den religiösen Glauben in vollem Umfang garantiert.

     Außerdem konstruierte Adrian Zenz in seinem Bericht aus internatmäßig geführten Schulen und Kindergärten, welche die Bildung der Kinder sicherstellen, ein "zwangsweises Auseinanderreißen von Familien". Und in der normalen Polizeirekrutierung in Xinjiang sah er Vorbereitungen für eine vermeintliche "Internierungswelle". All das zeugt nicht in der geringsten Weise von akademischem Anstand.

     Verleumdungen sollten an denen scheitern, die es besser wissen. Lügen wie der sogenannte "Genozid", die "kulturelle Vernichtung" oder die "Zwangsarbeit" fallen angesichts der Tatsachen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. In den letzten mehr als 60 Jahren ist die Wirtschaftsleistung von Xinjiang um einen Faktor von mehr als 200 angestiegen, die durchschnittliche Lebenserwartung hat sich von 30 auf 72 Jahre erhöht, und mehr als 3 Mio. Menschen wurden aus der Armut befreit. In den letzten 40 Jahren hat sich die uigurische Bevölkerung mehr als verdoppelt. Allein in den Jahren von 2010 bis 2018 ist die uigurische Bevölkerung von Xinjiang von 10,17 Mio. auf 12,72 Mio. Menschen gewachsen, was einer Zunahme von 25,04% entspricht und deutlich über den 13,99% liegt, mit denen die Gesamtbevölkerung von Xinjiang gewachsen ist. In diesem Zeitraum betrug das Bevölkerungswachstum der Han-Chinesen in Xinjiang nur 2%. Xinjiang setzt in der Erziehung an Grund- und Mittelschulen sieben Sprachen ein, darunter Chinesisch, Uigurisch, Kasachisch und Kirgisisch. Die Medien drucken und senden in mehreren Sprachen, und auf den chinesischen Geldscheinen erscheinen auch 5 Sprachen, darunter Chinesisch, Tibetisch und Uigurisch. Die Sprache und Schrift, traditionelle Kultur sowie Sitten und Gebräuche aller ethnischen Gruppen in China sind gut geschützt und verbreitet.

     In den letzten Jahren haben über 1200 Diplomaten, Journalisten und Religionsvertreter aus über hundert Ländern Xinjiang besucht und sich mit eigenen Augen ein Bild von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung dort verschafft. Seit 2019 haben Vertreter von mehr als 60 Ländern bei Zusammenkünften des UN-Menschenrechtsrats, der Dritten Kommission für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen der UN-Generalversammlung sowie bei zahlreichen anderen Gelegenheiten mehrmals gemeinsam oder getrennt Stellung genommen. Dabei haben sie die Leistungen Chinas bei der Terrorismusbekämpfung, der Entradikalisierung und der Wahrung der Menschenrechte gewürdigt und ihre Unterstützung für den Standpunkt und die Herangehensweise Chinas an die Xinjiang betreffenden Probleme zum Ausdruck gebracht. Es bleibt zu erwarten, dass immer mehr verständige Menschen das wahre Gesicht von antichinesischen Agitatoren wie Adrian Zenz erkennen, auf dass die Tatsachen am Ende über die Lügen siegen.

Anhang: Fact Check: Lies on Xinjiang-related issues versus the truth

Suggest to a friend
  Print