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Chinesische Direktinvestitionen im Ausland um 16,5 Prozent gestiegen
2015/10/19
 

Chinas Direktinvestitionen im Ausland sind um 16,5 Prozent gestiegen. Wie das chinesische Handelsministerium weiter bekannt gab, habe China in den ersten drei Quartalen des Jahres insgesamt 87 Milliarden US-Dollar, fast 77 Milliarden Euro, im Ausland investiert.

Demnach haben chinesische Unternehmen 12 Milliarden US-Dollar in Anliegerstaaten der Seidenstraßen-Initiative investiert. Das seien zwei Drittel mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum und entspreche einem Wert von 15 Prozent der gesamten chinesischen nichtfinanziellen Direktinvestitionen im Ausland, so das chinesische Handelsministerium weiter.

Zhou Liujun vom chinesischen Handelsministerium sagte:

„Die fördernde Rolle der internationalen Produktionskooperation für die Auslandsinvestitionen hat sich weiter vergrößert. Besonders bei den Kapitaleinsätzen in die Fabrikationsbranche ist dies der Fall. Inländische Unternehmen bauen ihre Geschäfte im Ausland aktiv aus, um kontinuierlich neuen Entwicklungsraum zu erhalten, größere ausländische Marktanteile zu erwerben und Produktionselemente zu koordinieren. Insbesondere sind private Betriebe in diesem Aspekt sehr auffallend gewesen. Mehr als 60 Prozent der Auslandsinvestitionen entfielen auf private Betriebe."

Zhou Liujun fügte hinzu, bei politischen und wirtschaftlichen Kontakten hofften viele Länder, besonders Entwicklungsländer, stark auf eine Produktionskooperation mit China. Die Kooperation begünstige nicht nur China und seine Investitionsziele, sondern werde auch von Industriestaaten sehr begrüßt. Sie wollten durch die Vorteile der niedrigen Kosten chinesischer Anlagen und Projekte gemeinsam Drittmärkte erschließen.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres gab es insgesamt 324 Fusionsprojekte chinesischer Unternehmen im Ausland mit einem realen Gesamthandelsvolumen von über 20 Milliarden US-Dollar. Die Projekte werden in 18 verschiedenen Branchen durchgeführt, wie z.B. Produktion, Software- und Informationsdienstleistungen, Handelsservice, Bau sowie Groß- bzw. Einzelhandel. Gleichzeitig haben auch kleinere lokale Betriebe eine stark wachsende Leidenschaft für Auslandsinvestitionen gezeigt. Zum ersten Mal macht die Proportion der Auslandsinvestitionen lokaler Unternehmen mehr als 60 Prozent aus. Darüber hinaus ist die Zahl der Übernahmen ausländischer Projekte weiter beschleunigt worden. Die neu abgeschlossenen Projekte mit dem vertragsverbundenen Volumen von über 50 Millionen US-Dollar sind um 63 gestiegen.

Im letzten Jahr hatte China bezüglich der Direktauslandsinvestitionen einen neuen Rekord von mehr als 123 Milliarden US-Dollar aufgestellt. Damit rangiert die Volksrepublik zum ersten Mal in den 10 Top-Ländern weltweit. Zhou Liujun ist der Ansicht, Chinas Kooperationen bei Auslandsinvestitionen befänden sich in einer Schlüsselphase, die zur Erhöhung der Kapital-Exportqualität und einer Wiederbelebung der globalen Ökonomie stark beitragen werde:

"Unsere Investitionskooperation hat einen positiven Beitrag zur Beschleunigung der Industrialisierung, Verbesserung der Infrastruktur, Förderung der Beschäftigung und Optimierung des Lebenstandards der Bevölkerung vieler Entwicklungsländer geleistet".

Statistiken des Handelsministeriums zufolge hat China Ende 2014 in 50 Ländern weltweit 118 Wirtschafts- und Handelskooperationszonen errichtet, 77 davon in Anliegerstaaten der Seidenstraßen-Initiative.

(Quelle: CRI)

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