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Konsumliste: Shanghaier kaufen am meisten
2020/07/29

Nach Angaben des Nationalen Statistikamts betragen die durchschnittlichen Konsumausgaben der ersten Hälfte des Jahres 9.718 Yuan RMB mit einer Senkung von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Abzüglich des Preisfaktors beträgt die reale Senkung 9,3 Prozent. Laut der Finanzsektion der Website china.com.cn haben die durchschnittlichen Konsumausgaben im ersten Halbjahr in Beijing, Shanghai, Tianjin, der Provinz Zhejiang und Guangdong das landesweite durchschnittliche Niveau überholt. Dabei kaufen die Shanghaier „am meisten“, die durchschnittlichen Konsumausgaben belaufen sich auf 20.112 Yuan RMB, die 20.000-Yuan-Marke wird durchbrochen. Die Beijinger mit 18.620 Yuan und die Menschen der Provinz Zhejiang mit 15.029 Yuan folgen danach. Die Bewohner in Tianjin, Zhejiang, Guangdong, Jiangsu und Fujian sowie Chongqing geben über 10.000 Yuan aus. Die Ausgaben der anderen 22 Provinzen und autonomen Gebiete liegen unter 10.000 Yuan. Die Tibeter kaufen mit 5.738 Yuan am wenigsten.

Im Vergleich zu den Daten für 2019 sind die durchschnittlichen Ausgaben von allen 30 Provinzen, autonomen Gebieten und regierungsunmittelbaren Städten 2020 niedriger. Die Provinz Yunnan gilt als die einzige mit einem Wachstum von 374 Yuan.

Die Konsumausgaben beinhalten die Ausgaben für Lebensmittel, Kleidung, Haushaltsgeräte, Dienstleistung, medizinische Gesundheit, Verkehr und Telekommunikation, Amüsement und Bildung sowie Kultur, Wohnung und Diverses.

Im ersten Halbjahr wurden Gutscheine vergeben und mehrere Maßnahmen ergriffen, um den Konsum zu fördern.

Laut der Direktorin des Büros für Haushaltsuntersuchung des Nationalen Statistikamts Fang Xiaodan hat sich die Senkung der durchschnittlichen Ausgaben im ersten Halbjahr stark verringert. Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl, Öl, Gemüse, Fleisch und Eier, können in ausreichender Menge garantiert werden. Mehr Menschen essen zu Hause.

Obwohl traditioneller Konsum in der Gastronomie und in Kinos während der Prävention und Kontrolle der Epidemie gesunken ist, wuchs das neue Konsummodell, zum Beispiel Internet-Einkäufe, Online-Amüsement und Online-Bildungsangebote.

Hinsichtlich der Konsumtendenz im zweiten Halbjahr hat Liu Aihua, die Sprecherin des Nationalen Statistikamts, Leiterin der Abteilung für Statistik der Volkswirtschaft, zwei vorteilhafte Bedingungen vorgestellt. „Mit der effektiven Förderung der Prävention und Kontrolle der Epidemie hat sich die Bequemlichkeit des Konsums verbessert. Andererseits ist das Angebot des Konsums auch weiter vorangetrieben worden.“

Quelle: CRI

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