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Retter verlorengegangener Kulturschätze
2021/02/25

Diese Buddha-Statue wurde in den 1920er Jahren von Räubern illegal von ihrem ursprünglichen Ort abgemeißelt und ins Ausland geschmuggelt. Dank der Spende von, Zhang Rong, einem in Japan lebenden Chinesen, ist dieses chinesische Kulturgut ein Jahrhundert später in sein Ursprungsland zurückgekehrt.

Unvollständigen Statistiken der UNESCO zufolge befinden sich unter den Sammlungen von über 200 Museen in 47 Ländern mehr als 1,6 Millionen chinesische Denkmäler. Es gibt mehr als zehn Mal so viele chinesische Denkmäler in privatem als öffentlichem Besitz.

Angaben der chinesischen Studiengesellschaft für Denkmäler zufolge sind seit Beginn des Opium-Krieges 1840 mehr als zehn Millionen chinesische Denkmäler nach Übersee geschmuggelt worden. Darunter über eine Million nationale Denkmäler der Klasse I. und II.

Die Übersee-Chinesen haben sich seit langem darum bemüht, die Heimkehr chinesischer Denkmäler zu ermöglichen.

Im Juli 2018 wurde beispielsweise eine ins Ausland geschmuggelte Buddha-Kopfstatue aus den Yungang-Grotten nach China zurückgebracht und im Museum der Provinz Shanxi ausgestellt. Gespendet wurde die Statue von Professor Wang Chunjie von der amerikanischen „The Freer Gallery of Art und Arthur“ und seiner Frau.

Es handelte sich bereits um die zweite Spende des chinesischen Ehepaares. Zuvor hatte das Ehepaar dem Museum der Provinz Shanxi eine steinerne Statue der Grotte Nr. 19 von den Yungang-Grotten gespendet.

„Wir haben deshalb die Kulturschätze nach Hause gebracht, weil sie China gehören“, erklärte Wang Chunjie. Es sei ein langjähriger Wunsch von ihm, die Heimkehr verlorengegangener Kulturschätze zu ermöglichen, erklärte das Paar. Dies sei auch die Pflicht jedes einzelnen Chinesen, so Wang.

Wu Pei, ein in Belgien lebender Chinese, beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Sammeln exportierter chinesischer Porzellanwerke. Er habe in all den Jahren jedoch festgestellt, dass das chinesische Porzellan aus der Ming-und Qing-Dynastie, das die Welt erobert hatte, unter den Chinesen aber wenig bekannt ist.

„Porzellanwerke im eigenen Haus kann man nur allein bewundern. Ihr künstlerischer Wert kann von mehr Menschen genossen werden, wenn sie nach China zurückgebracht werden“, meint Wu Pei. 2014 gründete er mit einer Investition von einer Million Yuan RMB in seiner Heimatstadt Rugao, Provinz Jiangsu, eine Galerie für exportiertes Porzellan aus der Ming-und Qing-Dynastie, um mehr zurückgebrachte Porzellanwerke auszustellen.

Wu Pei bezeichnet dies als das beste Ergebnis exportierten chinesischen Porzellans. Die Porzellanwerke seien gleichzeitig das beste Geschenk der Übersee-Chinesen für ihre Heimatstadt, so Wu. Er will einerseits durch Ausstellungen exportiertes Porzellan in China bekannter machen und andererseits durch Spenden an Hochschulen und Universitäten die akademische Forschung in China unterstützen.

Quelle: CRI

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