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Chinas Außenministerium reagiert auf Clintons Äußerungen zum Fall Chen Guangcheng
2012/05/03
 Beijing

Chinas Außenministeriumssprecher Liu Weimin hat am Mittwoch auf die jüngsten Äußerungen der US-Außenministerin Clinton zum Fall Chen Guangcheng reagiert.

Liu Weimin erklärte, Chen Guangcheng aus dem Kreis Yinan in der Provinz Shandong sei Ende April in die US-Botschaft in China gelangt und habe diese nach einem sechstägigen Aufenthalt wieder verlassen.

China sei empört darüber, dass die US-Botschaft den chinesischen Bürger auf unnormale Weise auf ihr Gelände gebracht habe. Dieses Vorgehen der USA sei eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas und werde auf keinen Fall geduldet. Die US-Botschaft habe die Pflicht, das Völkerrecht und die chinesischen Gesetze einzuhalten und dürfe keinerlei Aktivität unternehmen, die ihren Funktionen nicht entsprechen.

Im Namen der chinesischen Regierung forderte Liu Weimin die USA auf, sich zu entschuldigen und den Fall gründlich zu untersuchen. Zudem müßten die USA garantieren, dass ein ähnlicher Fall niemals wieder auftreten werde.

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