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Empfang zum chinesischen Nationalfeiertag in der chinesischen Botschaft in Berlin
2015/10/07

Der 1. Oktober ist der chinesische Nationalfeiertag. Anlässlich des 66. Jubiläums der Gründung der Volksrepublik China hat die chinesische Botschaft in Deutschland am Mittwoch einen Empfang für Ausländer gegeben. Etwa 600 Persönlichkeiten aus der deutschen Bundesregierung, dem Bundestag und Bundesrat, der ausländischen Diplomatie sowie aus deutschen Unternehmen haben daran teilgenommen.

Der chinesische Botschafter Shi Mingde sagte in seiner Rede, die chinesische Wirtschaft habe sich stabil entwickelt, obwohl sie mit vielen Schwierigkeiten und einem Abwärtsdruck konfrontiert sei. Die Wirtschaft habe nun die Phase der „neuen Normalität" erreicht, in der Schwankungen des Wirtschaftswachstums ein normales Phänomen seien. Auch Schwankungen auf dem chinesischen Aktienmarkt und des Wechselkurses der chinesischen Landeswährung RMB seien als normale Regulierungsvorgänge des Marktes zu betrachten. Die Richtung der chinesischen Reformen bleibe unverändert, betonte der Botschafter.

Ferner sagte Shi Mingde, China habe genug Selbstvertrauen und blicke mit Zuversicht auf die Entwicklung seiner Wirtschaft. Seit der Gründung der Volkrepublik vor 66 Jahren, insbesondere seit der Reform und Öffnung vor über 30 Jahren, habe sich das Land in allen Bereichen verändert. China sei nun die zweitgrößte Wirtschaft der Welt und in vielen Bereichen wie der Devisenreserve, dem Warenhandel, der Patentanmeldung und der Zahl der Studenten die Nummer eins in der Welt. Die neue Industrialisierung, die Informatisierung, die Urbanisierung und die Modernisierung der Landwirtschaft Chinas würden derzeit verstärkt gefördert und die Umstrukturierung des Landes vorangerieben, so Shi weiter.

Auf der Feier zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges im September hatte Chinas Staatspräsident Xi Jinping in seiner Rede die Reduzierung der chinesischen Truppen um 300.000 Soldaten angekündigt. Dazu sagte Shi Mingde, China werde seinen friedlichen Entwicklungsweg unbeirrt weitergehen. Der Truppenabbau sende das positive Signal, dass China entschlossen sei, den Weltfrieden zu wahren.

Erst vor kurzem hat Chinas Staatspräsident Xi Jinping seinen erfolgreichen USA-Besuch beendetet und nahm im Anschluss am UN-Gipfel anlässlich der 70-jährigen Gründung der Vereinten Nationen teil. Dazu erklärte der Botschafter, dass sich die Spitzenpolitiker Chinas und der USA während Xis USA-Besuch im Bezug auf Maßnahmen gegen viele globale Herausforderungen einigen konnten. In seinen Reden in der UNO habe Xi alle Länder dazu aufgerufen, die internationale Ordnung sowie das internationale System, die substanziell auf der UN-Charta basieren, aufrechtzuerhalten und neue internationale Beziehungen für eine gegenseitig nutzbringende Zusammenarbeit aufzubauen. Damit könne eine Schicksalsgemeinschaft der Menschheit aufgebaut werden.

Zu den chinesisch-deutschen Beziehungen sagte der Botschafter Shi Mingde, dass sich die bilateralen Beziehungen beider Länder seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 43 Jahren schnell und erfolgreich entwickelt hätten, wodurch eine umfassende strategische Partnerschaft entstanden sei. Die politischen Beziehungen beider Länder seien gefestigt, auch die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen hätten sich gut entwickelt. Bundeskanzlerin Angela Merkel werde im Oktober ihren bereits achten China-Besuch durchführen, was verdeutliche, dass die bilateralen Beziehungen in ihrer bislang besten befänden. Dies sei den Bemühungen in allen gesellschaftlichen Kreisen auf beiden Seiten zu verdanken, so Shi Mingde.

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